Nachhaltigkeit geht auch groß !

Bei der Erweiterung eines mittelständischen Betriebes in Leverkusen konnte ich planerisch dafür Sorge tragen, dass

  • alle Niederschläge auf die neuen Dächer und auch von einem Bestandsdach sowie vom Verladehof naturnah durch Versickerung bewirtschaftet werden
  • alle Neubauten extensive Dachbegrünung erhalten haben – teilweise in Kombination mit Fotovoltaik
  • in den Freianlagen durch Pflanzung heimischer Gehölze und Anlage von Stein- und Totholzhaufen Raum für Insekten, Vögel, Kleinsäuger u.a. geschaffen wurde

Dachbegrünung – teilweise mit Fotovoltaik

Hier versickert das Regenwasser von Dächern und dem Verladehof

Bauleitplanung

Wenn heutzutage Bebauungspläne o.a. aufgestellt werden, hat dies auch immer mit einem Blick auf die Natur zu tun. Für das Gelände wird eine ökologische Bilanzierung im Vergleich Bestand und Planung erstellt. Daraus entstehend die dann notwendigen Ausgleichsmaßnahmen, wie Baumpflanzungen, Dachbegrünungen, Heckenpflanzungen u.a..

Mein Bestreben bei solchen Planungen ist immer, den Ausgleich im eigentlichen Plangebiet zu erreichen.

Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass z.B. wiesenbrütende Vögel nach einer Bebauung mit Bäumen als Ausgleich ganz einfach ein Problem haben. Offene Areale können eben nicht adäquat durch Gehölzpflanzungen u.a. ersetzt werden. Eine gewisse Ausgleichsmöglichkeit – zumindest für die ‚flugfähigen‘ Tiere – bieten hier Dachbegrünungen, die auch ansonsten eigentlich nur Vorteile haben.